Die Grün-Alternative Liste (GAL) Sandhausen begrüßt ausdrücklich den von der Gemeindeverwaltung vorgelegten Entwurf eines Parkraumkonzepts für die Gemeinde. Nach jahrelangem Warten und mehreren in der Vergangenheit nicht umgesetzten Gutachten stellt dieser Vorschlag einen wichtigen Schritt zur Lösung der angespannten Parksituation in mehreren Gemeindeteilen dar.
„Die Verkehrssituation in den gekennzeichneten Bereichen unserer Gemeinde ist seit langem als äußerst beengt zu betrachten und stellt insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar“, erklärt Petra Weiß, Gemeinderätin der GAL Sandhausen. „Besonders für Kinder und ältere Menschen – also die vulnerablen Gruppen unserer Gesellschaft – entstehen verkehrsgefährdende Situationen, wenn sie gezwungen sind, wegen parkender Fahrzeuge in den Straßenbereich auszuweichen. Nicht nur gesetzliche Verpflichtungen, sondern vor allem die Rücksichtnahme auf unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger gebieten hier konsequentes Handeln.“
Die GAL bewertet den Vorschlag der Verwaltung, Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger durchzuführen und gezielt mit Anwohnern der betroffenen Straßen zu kommunizieren, als ausgesprochen positiven Ansatz. Dieser partizipative Prozess sei entscheidend, um die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. „Bei guter Umsetzung und einer entsprechenden Gesprächsbereitschaft auf Augenhöhe lassen sich sicher gute und zukunftsfähige Ergebnisse erzielen“, so Weiß weiter.
Besonders begrüßenswert sei der Verwaltungsvorschlag, das bestehende „Hoftorprogramm“ zu erweitern und auch Zurückversetzungen von Toranlagen finanziell zu bezuschussen. Die GAL spricht der Verwaltung für diese konstruktiven Vorschläge ihren ausdrücklichen Dank aus.
Die Fraktion wird dem Konzept zustimmen und setzt sich für eine zügige und konfliktfreie Umsetzung ein. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität in den betroffenen Wohngebieten geleistet werden.