Die Fraktion der GAL hat in der heutigen Gemeinderatssitzung dem Baubeschluss für den Schulhof der künftigen Pestalozzischule am Friedrich-Ebert-Schulzentrum zugestimmt. Gleichzeitig fordert die Fraktion ein umfassendes Konzept zur klimaresistenten Gestaltung aller Schulhöfe des Schulzentrums.
Der vergangene Sommer hat eindrücklich demonstriert, dass asphaltierte Flächen in der Mittagshitze zu regelrechten Hitzeinseln werden können, mit Temperaturunterschieden von bis zu 10 Grad gegenüber dem Umland. „Genau auf diesen Flächen sollen unsere Kinder ihre Pausen verbringen, sich erholen, spielen und neue Energie tanken. Das ist in Zeiten des Klimawandels nicht mehr zeitgemäß“, erklärte Philip Weiß, Gemeinderat der Grünen Alternative Liste (GAL), in seiner Stellungnahme.
Die Fraktion betonte, dass der Baubeschluss für die Pestalozzischule eine Chance biete, zukunftsweisend zu handeln. „Was für die Pestalozzischule gilt, muss auch für das Gymnasium und die Werkrealschule gelten“, so Weiß weiter. Die Grünen rechnen damit, dass die Neugestaltung eines einzelnen Schulhofs Begehrlichkeiten bei den anderen Schulen wecken wird. Daher fordern sie, die ganzheitlichen Pläne für alle Schulen des Zentrums weiterzuverfolgen.
Konkret fordern die Grünen eine zeitnahe klimaresistente Gestaltung aller Schulhöfe mit Bäumen, Entsiegelung und Verschattung. Darüber hinaus plädiert die Fraktion für eine partizipative Planung unter Einbeziehung der Schulleitungen, der pädagogischen Fachkräfte sowie der Eltern.
Im Rahmen der Debatte wurde auch die Frage aufgeworfen, inwiefern das neu gestaltete Außengelände der Pestalozzischule von den anderen Schulen des Zentrums mitgenutzt werden kann. Die Verwaltung wurde gebeten, hierzu ein Nutzungskonzept zu erarbeiten.
Die Grünen sehen in der klimagerechten Umgestaltung der Schulhöfe einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. „Unsere Kinder verbringen einen erheblichen Teil ihres Tages in der Schule. Wir haben die Verantwortung, ihnen dort ein gesundes und angenehmes Umfeld zu bieten, das auch bei steigenden Temperaturen nutzbar bleibt“, schloss Weiß.